Aktinische Keratosen
Häufigste Präkanzerose der Haut, Folge chronischer UV-Exposition. Hauptindikation der Tageslicht-PDT, auch bei multiplen Läsionen.
Dieses Therapieangebot ist derzeit in Vorbereitung. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne.
Vor der Bestrahlung wird ein Photosensibilisator (z. B. 5-ALA-haltige Creme) auf die zu behandelnden Areale aufgetragen. Dieser wird selektiv von veränderten Zellen aufgenommen, gesundes Gewebe bleibt weitgehend unbeeinflusst.
Anschließend aktiviert sichtbares Licht (400–700 nm) den Sensibilisator. Es entstehen reaktive Sauerstoffspezies, die zum kontrollierten Zelltod der entarteten Zellen führen. Die behandelte Haut regeneriert sich anschließend natürlich.
Der entscheidende Vorteil der Tageslicht-PDT gegenüber konventioneller PDT mit Rotlicht-Lampe: längere, sanftere Belichtung mit deutlich geringeren Schmerzen, bei vergleichbarer Wirksamkeit. Die Behandlung im Sonnenlicht scheidet in unseren Breiten oft witterungsbedingt aus. dermalight daylight PDT® löst genau dieses Problem: ganzjährig, wetterunabhängig, in der Praxis.
Häufigste Präkanzerose der Haut, Folge chronischer UV-Exposition. Hauptindikation der Tageslicht-PDT, auch bei multiplen Läsionen.
Großflächige UV-geschädigte Areale mit multiplen subklinischen Veränderungen. Flächige Behandlung statt Einzel-Therapie pro Läsion.
Plattenepithelkarzinom in situ, eine Frühform mit hoher Heilungschance bei rechtzeitiger Behandlung. PDT als nicht-invasive Alternative.
Oberflächliche Basalzellkarzinome an kosmetisch sensiblen Stellen, eine narbenarme Alternative zur chirurgischen Exzision.
Begleitbehandlung bei flächigem Photoaging. Die PDT wirkt zusätzlich kosmetisch hautregenerierend.
Nach chirurgischer Entfernung kann PDT das umliegende Hautareal von subklinischen Restläsionen befreien, als Rezidivprophylaxe.
Standardisierte Lichtquelle für die Tageslicht-PDT in der Praxis, mit kontrolliertem Spektrum und reproduzierbarer Dosis. Ganzjährig einsetzbar, unabhängig von Wetter und Jahreszeit.
Spezialentwickelte Lichtquelle mit standardisiertem Sichtbares-Licht-Spektrum (400–700 nm). Reproduzierbare Lichtdosis pro Behandlung, kompakte Bauweise für die Integration in den Praxisalltag.
DatenblattBeide Verfahren wirken nach demselben Prinzip, die Tageslicht-Variante bietet jedoch entscheidende Vorteile für Patient und Praxis.
| Kriterium | Konventionelle PDT | Tageslicht-PDT (dermalight) |
|---|---|---|
| Lichtquelle | Rotlicht-Lampe (schmales Spektrum) | Sichtbares Licht 400–700 nm |
| Inkubationszeit | ~3 Stunden | ~30 Minuten |
| Bestrahlungszeit | 8–15 Minuten intensiv | ~2 Stunden passive Belichtung |
| Schmerzempfinden | Häufig stark | Deutlich geringer |
| Patienten-Compliance | Mittel | Hoch |
| Behandelbares Areal | Lokal begrenzt | Großflächig möglich |
| Witterungsabhängig | Nein | Nein (Indoor-Lichtquelle) |
| Praxis-Belegung | Konzentriert (Patient bleibt am Gerät) | Geringer (Patient sitzt entspannt im Raum) |
Aktinische Keratosen sind raue, schuppige Hautveränderungen, die durch chronische UV-Exposition entstehen. Sie gelten als Präkanzerose, also Vorstufe eines möglichen Plattenepithelkarzinoms. Rechtzeitige Behandlung ist dringend angeraten, insbesondere bei multiplen Läsionen im Bereich der „Sonnenterrassen" (Stirn, Kopfhaut, Handrücken).
Beide nutzen das gleiche Wirkprinzip (Photosensibilisator + Licht), unterscheiden sich aber in Lichtquelle und Dauer. Die konventionelle PDT bestrahlt 8–15 Minuten intensiv mit Rotlicht, was schmerzhaft ist. Die Tageslicht-PDT belichtet ~2 Stunden mit sanfterem, breiterem Spektrum und ist bei gleicher Wirksamkeit deutlich besser verträglich. Unsere Indoor-Lampe ersetzt das echte Sonnenlicht, das in unseren Breiten oft nicht zuverlässig verfügbar ist.
Vorbereitung der Haut, Auftragen des Photosensibilisators, kurze Inkubation. Anschließend setzt sich der Patient entspannt für ca. 2 Stunden in den Behandlungsraum unter die dermalight daylight PDT®-Lampe. Lesen, Tablet, Hörbuch: alles möglich. Nach der Belichtung wird die behandelte Stelle gereinigt und mit Sonnenschutz versorgt.
Im Vergleich zur konventionellen PDT deutlich angenehmer. Die meisten Patienten beschreiben ein leichtes Wärmegefühl oder leichten Druck, selten Schmerzen. Das ist einer der Hauptvorteile des Verfahrens und ein wesentlicher Grund für die hohe Patienten-Compliance.
Häufig reicht eine einzige Sitzung pro Areal. Bei ausgeprägter Feldkanzerisierung oder dickeren Läsionen kann eine zweite Behandlung nach 3 Monaten sinnvoll sein. Der genaue Plan wird individuell vom behandelnden Dermatologen festgelegt.
Typisch sind vorübergehende Rötung, leichte Schwellung und Krustenbildung in den behandelten Arealen, meist über 7–10 Tage. Die behandelten Stellen müssen 48 Stunden konsequent vor Sonnenlicht geschützt werden. Danach ist normale Hautpflege möglich.
Bei ärztlich diagnostizierten aktinischen Keratosen wird die PDT-Behandlung in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für die Tageslicht-PDT existieren entsprechende Abrechnungsziffern. Wir stellen die nötigen Unterlagen und Verordnungsvorlagen zur Verfügung.
Ein abdunkelbarer Behandlungsraum mit ausreichend Platz für Patient und Lampe, eine geschulte MFA für die Anwendung, sowie die dermatologische Indikationsstellung. Wir beraten gerne zur räumlichen Integration und übernehmen die Schulung des Praxisteams direkt vor Ort.
Technische Spezifikationen, Maße, Lichtspektrum, Anschlusswerte.
DownloadSchritt-für-Schritt-Anleitung für die Tageslicht-PDT in der Praxis.
DownloadVerständliche Aufklärung für Patienten vor und nach der Behandlung.
DownloadAktuelle CE-Konformitätserklärung für alle Medizinprodukte der Hoenle Medical GmbH.
DownloadIhre Anfrage geht direkt an unser Team. Pflichtfelder sind mit * markiert.
Wir beraten Sie zur räumlichen Integration, Anwender-Schulung, Abrechnung und Patienten-Kommunikation, kostenfrei und unverbindlich. Mit Erfahrung aus über 50 Jahren Lichtmedizin.